Gericht erklärt Wirecard-Bilanzen für nichtig

Die Bilanzen von Wirecard der Jahre 2017 und 2018 wurden vom Landgericht München für nichtig erklärt. Damit sind auch Dividendenbeschlüsse der beiden Jahre hinfällig.

Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Sollte dieser Fall allerdings eintreten, können die Dividenden in zweistelliger Millionenhöhe von den AktionärInnen zurückgefordert werden. Dieses Urteil hat direkten Einfluss auf die Klage gegen EY, das Unternehmen, welches für die Prüfung der Bilanzen verantwortlich war.

Vermisst werden laut dem Insolvenzberater Jaffé 1,9 Milliarden Euro. Die Staatsanwaltschaft nimmt am, dass dieser Betrag nie existierte und somit frei erfunden wurde. Der Ex-Wirecardchef Braun sieht sich weiterhin als Opfer von BetrügerInnen.

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